Wie stark senkt KI den Entwicklungsaufwand? Agentische Daten
„Wie stark senkt KI den Softwareentwicklungsaufwand?“ Mit dem agentischen Coding 2025–2026 hat sich die Maßeinheit selbst geändert. Früher lautete die Frage „um wie viel Prozent wird eine Aufgabe schneller“; heute ist es eine Frage der Größenordnung: „ein Entwicklungszyklus, der Wochen dauerte, wird auf Stunden oder Tage komprimiert“ (TechTarget). Claude Fable 5 beendete Stripes Migration von 50 Millionen Zeilen an einem Tag; TELUS sparte 500.000 Entwicklerstunden; die Zykluszeit ging von 9,6 → 2,4 Tage. Die Zahlen der Autocomplete-Ära — Copilot-RCT 55,8 % schneller, McKinsey 20–50 % nach Aufgabe — sind nun die Untergrenze. Doch es ist kein gleichmäßiges 10×: laut Anthropics 2026 Agentic Coding Trends Report nutzen Entwickler KI bei ~60 % ihrer Arbeit, doch nur 0–20 % der Aufgaben lassen sich vollständig delegieren (die Delegationslücke), sodass menschliche Prüfung nötig bleibt, und etwa 27 % der KI-Arbeit ist neue Arbeit, die es vorher nicht gab (Aufwand senken = mehr produzieren). Bei gutem Kontextdesign: 40 % weniger Fehler und 55 % schneller. Selbst METRs Ergebnis von 2025 „Experten sind 19 % langsamer“ kehrt sich 2026 um, wobei die Autoren zugeben, dass die Messung die Realität unterschätzt. Dieser Artikel trennt diese Polarisierung mit belegten Quellen (GitHub, McKinsey, Anthropic, METR, DORA) und zeigt, wie man die Aufwandsersparnis tatsächlich realisiert.